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Kool & The Gang

9 platen in onze online selectie

Kool & The Gang

Kool & The Gang ist eine amerikanische Funk-/Disco-Band. Die Band erfreute sich beim breiten Publikum von Ende der 70er bis Mitte der 80er Jahre größter Beliebtheit.

Die Teenager-Brüder Robert und Ronald Bell, die Bassgitarre bzw. Saxophon spielten, gründeten Mitte der 60er Jahre mit einigen Freunden die instrumentale Gruppe die Jazziacs, später erweitert um Charles Smith (Gitarre), George Brown (Schlagzeug) und Ricky West (Keyboard). 1967 änderten sie ihren Namen in Kool & The Flames und noch später, 1969, in Kool & The Gang. 1969 erhielt Kool & The Gang einen Plattenvertrag bei De-Lite Records. Im selben Jahr erschien auch ihr Debütalbum Kool and the Gang. Von den Singles Jungle Boogie und Hollywood Swinging ihres vierten Studioalbums Wild and Peaceful (1973) wurden mehr als eine Million Exemplare verkauft. Internationalen Erfolg erzielte die Gruppe mit ihrem Beitrag zum Film Saturday Night Fever aus dem Jahr 1977.

Ein Jahr später kam Leadsänger James "JT" Taylor zur Band, und es folgten große Hits wie Ladies' Night, Celebration und Get Down on It. Der musikalische Kurs ging etwas mehr in Richtung Disco. Auch die Zusammenarbeit mit dem jamaikanischen Sänger Jimmy Cliff bei dessen Singles Reggae Night und Sunshine in the Music war erfolgreich. 1985 nahm Kool & The Gang am groß angelegten Live Aid teil. Im selben Jahr hatten sie auch ihren größten Crossover-Hit, Cherish. 1988 verließ James Taylor die Band, um eine Solokarriere zu starten, die kommerziell allerdings nicht wirklich erfolgreich war. Ende der 90er Jahre feierte er ein kurzes Comeback.

Im Juni 2018 wurden Ronald Bell und George Brown mit James Taylor während ihrer Aufnahme in die Songwriters Hall of Fame wiedervereint.

Top 2000

In der 23. Ausgabe der Top 2000 waren keine Songs von Kool and the Gang mehr vertreten. Sieh dir unsere Top 2000 Inspirationsliste auf Spotify an: Top 2000 Inspirationsliste

Sunday Morning Classic: Ladies Night

Am 28. Juni 2020 war Kool and the Gang an der Reihe, mit ihrem Sunday Morning Classic Ladies Night auf der Bühne zu stehen.

Die 1969 gegründete Formation Kool and the Gang wurde stark von Jazzgrößen wie John Coltrane, Wes Montgomery und Charlie Parker beeinflusst. Während die Musik von Kool and the Gang in diesen Anfangsjahren eine melodische, sehr nüchterne Mischung aus Black Funk, Blues und Souleinflüssen war, wandelte sich dieser manchmal sehr zurückhaltende Sound ab Ende der 70er Jahre hin zu unwiderstehlicher Pop- und tanzbarer Soulmusik, mit mal weniger, mal stärkeren Disco-Einflüssen.

Kool and the Gang beendeten die 70er Jahre, indem sie mit ihrem klassischen Sound die Tür schlossen. Ladies' Night markierte die erste Verschiebung der Band von ihrem rauen Funk zu einem leichteren Groove, der Clubliebhaber auf Dance-til-you-drop-Partys vorbereitete.

Mit dem brasilianischen Produzenten Eumir Deodato an der Spitze der Produktion und einer gemeinsamen Vision von "keep it simple, easy and clean" fügte Kool and the Gang ihrem Sound einen heißen neuen Funken hinzu, der am besten im Titelsong Ladies’ Night zu hören ist, der fast einen Monat lang an der Spitze der R&B-Charts stand.

Dieses Ideal wurde auch durch den Downtempo-Soul von "Too Hot" gefördert. Der Opener war ein heulender, spritziger Tanzsong, der schnell zum Clubfavoriten wurde, der Abschluss hingegen eine 180-Grad-Wendung, die sich stattdessen auf das reiche Timbre des Sängers James J.T. Taylor konzentrierte, eine Ballade über verlorene Liebe, bei der sein Gesang glatter ist als sogar das Saxophonsolo.

Während der Rest des Albums hinter diesen beiden Giganten zurückblieb, begann mit Ladies' Night eine neue musikalische Ära von Kool and the Gang, und obwohl sie sicherlich einige ihrer Funk-Fans auf Distanz hielt, gewann sie eine treue Anhängerschaft, die die Band fast zehn Jahre lang in den Charts hielt.

Das Album "Ladies' Night" selbst wäre kein Meisterwerk, wenn die restlichen Songs nicht ebenfalls erstklassige Qualität hätten!

Der Titelsong und "Too Hot" gaben Kool and the Gang genau das, was sie brauchten: zwei Gold-Singles, ein Platin-Album sowie kommerziellen und lobenden Kritiken. 1979 war das ein guter Platz in der Musikindustrie.

Quelle: Wikipedia und Jan Liebregts Foto: Albumcover und Andreas Lawen, Fotandi

Nachfolgend findest du nur eine kleine Auswahl der Alben.

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Platten von Kool & The Gang

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