Muse ist eine britische Rockband aus Teignmouth, die 1994 gegründet wurde. Die Band besteht aus Sänger, Gitarrist und Pianist Matthew Bellamy, Schlagzeuger Dominic Howard und Bassist Christopher Wolstenholme. Muse feiert Erfolge mit Alben wie Origin Of Symmetry und Absolution. 2018 erscheint das achte Album der Band.
Matthew, Chris und Dominic finden ihr Leben im englischen Teignmouth dreimal nichts und beschließen, eine Band zu gründen. Die Jungs sind damals dreizehn Jahre alt. Verschiedene Namen werden ausprobiert: The Gothic Plague, Rocket Baby Doll und Fixed Penalty. Unter dem Namen Muse veröffentlicht das Trio 1997 eine namenlose EP.
Anfänge
Unter der Aufsicht des Kultproduzenten John Leckie (Radiohead, Stone Roses, The Fall) nimmt Muse 1999 ihr Debütalbum Showbiz auf. Dann geht alles blitzschnell. Muse ist Vorband von Live, Skunk Anansie und den Red Hot Chili Peppers und spielt auf großen Festivals wie Glastonbury und Rock Werchter. Die Band wird oft mit Radiohead verglichen, aber die drei jungen Engländer bauen schnell eine eigene Fangemeinde auf.
2001 erscheint Origin Of Symmetry. Die Meinungen reichen von 'totaler Mist' bis 'genial'. Mit Singles wie ‘New Born’ und ‘Bliss’ wird die CD ein großer Erfolg in Westeuropa und Japan. Das Plattenlabel will das Album jedoch nicht in den USA veröffentlichen, was später zu einem Bruch zwischen Muse und dem Label führt.
Großer Durchbruch
Der endgültige Durchbruch gelingt ein Jahr später mit dem Album Absolution. Bekannte Singles sind u.a. 'Time is Running Out' und 'Hysteria'. Absolution ist ein schwieriges Album mit schweren Themen wie Religion und Tod, aber das Publikum ist dafür bereit. Muse bekommt die Hauptbühne auf allen großen europäischen Festivals und feiert erste Erfolge in den USA.
Hohe Erwartungen
Mit solchen Erfolgen sind die Erwartungen an das vierte Album, Black Holes and Revelations, hoch. Sänger Matt erzählt, dass er ein experimentelleres Album machen will: mehr elektronisch, aber gleichzeitig auch symphonisch und klassisch. 2007 steht Muse auf Pinkpop. Das fünfte Album, The Resistance, erscheint 2009, einige Monate früher als erwartet. Das Album klingt voller und bombastischer als seine Vorgänger, hat aber immer noch den typischen Sound von Muse.
Sunday Morning Classic: The Resistance
Am 3. Oktober 2021 stand bei uns das fünfte Studioalbum The Resistance als Sunday Morning Classic im Rampenlicht. Es wurde am 14. September 2009 veröffentlicht; am 3. Juli wurde die Tracklist des Albums bereits auf Twitter bekanntgegeben. Kritiker sind überwiegend positiv über das Album, besonders gelobt werden Muse's Ambitionen, die Einflüsse klassischer Musik und das dreizehnminütige Dreiteiler Exogenesis.
Die erste Single des Albums war Uprising; sie erschien am 3. August 2009. Die letzten drei Stücke des Albums bilden zusammen eine Symphonie (Exogenesis), an der Bellamy jahrelang gearbeitet hat. Alle Musik und Texte wurden von Matthew Bellamy geschrieben. The Resistance wurde am Comer See in Italien aufgenommen.
Das Album beginnt mit dem herrlich mitreißenden Song Uprising. Laut Sänger Matthew Bellamy ist das Lied eine Rockversion von Goldfrapp. Bassist Christopher Wolstenholme sagte über den Song: Uprising hat dieses Protestgefühl. Ich denke, das ganze Lied handelt davon, ein gewisses Misstrauen gegenüber den Machthabern zu haben, seien es Politiker oder Banker. Wir leben in einer Gesellschaft, in der man erwartet, den Mund zu halten und Dinge einfach hinzunehmen. Wie passend ist das in dieser Zeit von Covid und QR-Codes.
Quelle: NPO und Wikipedia Foto: Warner Music Sweden










